News Reviews © Be Driven Wir bedanken uns für die Reviews zu unserer Demo ma/d METAL HAMMER Printausgabe August 2012 Zeit für feinsten Hardcore aus Aachen: BEDRIVEN  wirbeln mit ihrer EP „Ma/d“ den Underground  ordentlich auf. Geboten werden dem Hörer drei  rasante HC–Tracks mit einer ordentlichen Prise  Thrash Metal. Schon der erste Song der Scheibe legt  absolut alles in Schutt und Asche, „Breathing Under  Water“ überzeugt durch ein stimmiges Intro,  brachiales Riffing und einen superben  Mitgröhl–Refrain. Beim zweiten Track „Years Of  Agony“ gibt es dann wesentlich groovigere Riffs im  Midtempo auf die Ohren, die eine gute Abwechslung  zum Hochgeschwindigkeitsgeballer des ersten  Tracks bieten. Doch nachdem diese beiden  Nummern schon mächtig gerockt haben, kommt mit  dem dritten Song „Life On Run“ erst die ganze Power  der Aachener ans Tageslicht. Hier gibt’s die perfekte  Mischung von Hardcore und Rock’n’Roll auf die  Ohren, die Riffs klingen wunderbar rotzig und die  Doublebass hämmert im Hintergrund, was  unglaublich gut passt. Absoluter Anspieltipp! Mit  dieser EP haben BEDRIVEN eine superbe Leistung  abgeliefert, die kein Hardcore Fan verpasst haben  sollte. Alle drei Songs sind absolute Hits und  langweilen zu keiner Sekunde! Deshalb gibt’s von mir  den TIPP! (fm)   (click to enlarge) Aachener Lokalhelden mit mächtigem Geschütz.  Dass im Aachener Raum der Bär steppt, weiß man als  regionaler Beobachter der Szene schon. Dennoch gibt es  bis auf SCORNAGE kaum eine Kapelle, die auch über die  lokalen Grenzen hinaus Beachtung findet, obschon die  Grenznähe und die damit einhergehenden,  begünstigenden Faktoren hier relativ schnell neue Türen  öffnen könnten. Eine Band, die diesem Fluch vielleicht  sehr bald entweichen könnte, ist BE DRIVEN, die in naher  Zukunft über einen Underground-Vertrieb ihr erstes Album  "Machine Awakes" veröffentlichen werden. Drei Tracks  wurden bereits vorab als Demo herausgegeben und geben  schon mal eine vernünftige Orientierung, mit welch  wuchtigen Thrash-Salven es der Hörer schon bald zu tun  bekommen wird.  Auf "ma/d" sind es vor allem die flotten Songs, die mächtig  Eindruck schinden. Der brachiale Opener 'Breathing Under  Water' mit seiner Hardcore-Urgewalt knallt unheimlich fett  aus den Boxen und sortiert die Band als ansprechenden  Konkurrenten in die Nähe solcher Truppen wie PRO-PAIN.  'Life On Run' wiederum hat auch noch ein paar  HATEBREED-Grooves parat, die gekonnt mit den  erwähnten Thrash-Gitarren kombiniert werden und in ihrer  Endwirkung schlichtweg fantastisch sind. SCORNAGE als  weitere Vergleichsmöglichkeit lassen grüßen, wenngleich  BE DRIVEN noch eine Spur mehr dem Hardcore  verbunden sind. In 'Years Of Agony' präsentiert man  schließlich die bandeigene Vorliebe für PANTERA, nicht  nur wegen des mächtigen Southern-Einschlags, sondern  auch aufgrund des prächtigen Solos, das die Band hier  eingeflochten hat. Sehr, sehr geil!  Insofern darf man mehr als gespannt sein, was auf  "Machine Awakes" noch alles passieren wird. Dieses erste  Demo verwandelt den Rezensenten jedoch sehr schnell in  einen Lokalpatrioten, der von einer Band überzeugt ist, die  alle Qualitäten mitbringt, um sich auch international  durchzusetzen. BE DRIVEN muss man als Fan von  PANTERA, FEAR FACTORY und PRO PAIN absolut im  Auge behalten!  Anspieltipps: Breathing Under Water, Life On Run  Note:     8.50 Hardcore Metal nennt dieses seit gut zehn Jahren  bestehende Duo seine Musik.  Den Metal können die beiden Männer fast streichen  (nichts hier mit Metalcore), sieht man von  einstweiligen Doublebass-Passagen ab. „Breathing  Under Water“ reiht sich gleich hinter PRO-PAIN und  BIOHAZARD ohne Rap-Stuss ein, obwohl der  Sprechgesang im forschen „Years Of Agony“ nahe  heranreicht.  Andi Müller spielt auch eine gescheite Lead-  beziehungsweise Sologitarre (der Klimchuck-  beziehungsweise Moschetti-Vergleich ist also  stimmig), wie er im zweiten Song beweist. Obendrein  haben BE DRIVEN ein Gespür für Hooks und  Refrains, die ins Ohr gehen, was angesichts ihrer  schlichten und auf purer Energie beruhenden Musik  ungemein wichtig ist. Das aufmüpfig schnelle „Life On  Run“ am Ende ist sicherlich das Highlight dieser  kurzen Vorstellung und macht der Zielgruppe Lust auf  den Longplayer „Machine Awakes“. Demnächst mehr  in diesem Theater.  FAZIT: Wer auf nur leicht mit Metall versetzten  Hardcore ohne allzu politisches  Sendungsbewusstsein steht und gern ungezwungen  abschädeln will, lernt mit BE DRIVEN einen  empfehlenswerten heimischen Newcomer kennen.  Besetzung komplett machen, Jungs, und ab auf die  Bühne.  Die Aachener Hardcore-Formation "Be Driven"  serviert uns mit ihrer Demo "ma/d" einen ersten  Vorgeschmack auf das kommende Album "Machine  Awakes", und punktet mit drei sehr metallischen,  stark von 90´er Bands wie METALLICA, PANTERA  oder gar FEAR FACTORY beeinflussten, Hardcore-  Tracks. Gegründet wurde die Band immerhin schon  2001, und nach der Gründung eines eigenen Labels  und Vertriebs, steht uns bald das Debut der  Nachwüchsler ins Haus. Einen Eindruck soll nun die  CD im Miniformat bieten, und die hat es auch in sich.  Der Opener "Breathing Under Water" macht klar, dass  hier am liebsten mit Volldampf nach vorne gegangen  wird, die Produktion ist erstaunlich klar und druckvoll,  der Sound ist für eine Hardcore-Crew sehr metallisch,  und die Riffs kommen zackig aus den Boxen. Man  bewegt sich überwiegend im Midtempo-Bereich,  während der Fronter in bester PRO-PAIN-Manier  munter seine Zeilen zum Besten gibt, immer  unterstützt von den melodischen Leadgitarren.  Zwar gibt eine Demo einem oft nur einen zu kleinen  Einblick in das Spektrum einer Band, aber hier gelingt  es schon nach drei Nummern einen sehr individuellen  Klang zu entwickeln, der sich direkt im Gehör  festsetzt. Außerdem beweist man ein Gespür für gute  Hooklines, wie sie auch von den alten BIOHAZARD  kommen könnten, nur ohne die seltsam anmutenden  Rap-Einlagen. Deshalb darf man gespannt sein wie  sich das ganze auf dem kommenden Album darbietet,  in "BE DRIVEN" steckt auf jeden Fall Potenzial. Wir bedanken uns für die Reviews zu unserem Album MACHINE AWAKES Nachdem das Kurzformat der Aachener  überzeugte: Funktioniert der Hardcore bis  Metal von BE DRIVEN auch auf  Albumlänge? Ja.  Dies liegt am gediegenen Songwriting des  Duos sowie der Rock-Kante, die sich in der  Melodiearbeit äußert – nachzuhören gleich  im Opener – und durchs gesamte Album  zieht. PANTERA-Grooves („Breathing  Under Water“, das virtuose „One day lost“  sowie „Down“ mit treffsicherem Akustik-  Break) werden von einer markanten Stimme  gekrönt, die zwischen Jan-Chris von  GOREFEST und dem unvermeidlichen Phil  Anselmo schwankt. Als Charakterstücke  erweisen sich „The difference between 3 &  4“, „Of liars and believers“ und „Life on run“.  Sie schlagen voll in die PRO-PAIN-Kerbe,  was auch für die auffallend gut  ausgearbeiteten Solos gilt.  Dass sich mit „Whatever will betide“, „The  chapters of my Life“ und „Years of agony“  auch einige unauffällige Stücke  eingeschlichen haben, ist dem Unterfangen  BE DRIVEN weniger abträglich, als seine  solide Leistung zu untermauern. „Machine  Awakes“ kann man als Fan von Mosh-Core  gern haben.  FAZIT: Wieder einmal darf man einen „Wer  die mag, kann auch hiermit etwas  anfangen“-Satz zücken: BE DRIVEN  empfehlen sich Fans von GURD oder dem  Midtempo-Thrash der beginnenden  Neunziger. Nuff said.  Schon ihre Demo „ma/d“ habe ich in den höchsten Tönen gelobt und nun  liegt ihr fertiges Album auf meinem Schreibtisch. Von BE DRIVEN ist hier die  Rede, einer junge Hardcore-Band aus Aachen!   Ihr erster Longplayer trägt den Titel „Machine Awakes" und auf diesem  Silberling befinden sich insgesamt elf Tracks, darunter auch die drei schon  bekannten Songs von der Demo. Diese drei Vollgas-Nummern sind absolute  Hits, klingen aber sehr ähnlich, so das ein komplettes Album mit solchen  Tracks doch recht langweilig wäre. BE DRIVEN sorgen aber für Abwechslung  und zeigen, dass sie auch etwas anderes können als in  Höchstgeschwindigkeit alles kurz und klein zu schlagen. Bestes Beispiel dafür ist der Song „Down“, eine unglaublich atmosphärische  Nummer die unter die Haut geht. Die Stimme von Vocalist Stef Lazaridis in  Kombination mit den ruhigen Klängen der Akustikgitarre sorgt zu Beginn für  Gänsehaut bevor es dann mit groovigen Riffs im Mid-Tempo wieder härter  zugeht. Bei den Aachenern geht es meistens sehr ernst zu, doch auch hier  wurde auf dem Album Abwechslung geschaffen:  „Whatever Will Betide“ ist ein vorzüglicher gute Laune-Track mit einem  Refrain der einen nach dem Hören nicht mehr aus dem Kopf geht. Hier wird  ordentlich gegroovt und mal etwas auf überschüssige Härte verzichtet! Wer  auf die rockige Nummer „Life On Run“ steht, die schon auf der Demo „ma/d“  war, wird mit einem weiteren solchen Stück beglückt: „Chapters Of My Live“  schlägt einem mit voller Wucht in die Fresse, die rotzigen Riffs brennen sich  im Hirn fest und der Text gibt einem wirklich Kraft und Hoffnung, weshalb  diese Nummer perfekt dazu da ist, jeglichen Kummer zu vergessen.  Mein Fazit zum Album „Machine Awakes“: BE DRIVEN haben es echt  geschafft, aus dem Grundmaterial der vorangegangenen Demo ein  Meisterwerk zu schaffen. Der gute Grundstoff wurde beibehalten, eine Prise  Abwechslung wurde hinzugefügt und der Sound ist immer noch so verdammt  authentisch, man merkt wirklich das in diesem Album Herzblut steckt! Bravo  BE DRIVEN, jetzt muss diese Qualität nur noch gehalten werden! (fm)   LEGACY Printausgabe 05 - 2012 Nr. 80 (click to enlarge) Rock Hard Printausgabe Oktober 2012 (click to enlarge)